Atommüllfässer im Atlantik laufen aus

Welche Atommüllfässer im Atlantik? Die, die (unter Anderen) Deutschland dort versenkt hat. Hier gibt es einen Artikel darüber, der sich auf das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ beruft. Das ist wohl schon länger „bekannt“. Ich höre zum ersten Mal von diesen Fässern. Dachte bis jetzt das hätte es nur vor Somalia gegeben. Weit gefehlt, vor Portugal genauso.

Dabei „entsorgten“ Deutschland, England, Frankreich, Belgien und die Niederlande 1967 insgesamt 10.895 Tonnen schwach- und mittelradioaktiven Abfall 400 Kilometer vor der portugiesischen Küste.

Und weiter heißt es:

Insgesamt enthalten die Fässer rund zehnmal mehr Radioaktivität als alle Abfälle, die in den Schacht Asse eingebracht wurden.

Und an die Meeresströmung hat wohl auch niemand gedacht:

„Report Mainz“ zeigte in seiner gestrigen Sendung Unterwasseraufnahmen von aufgeplatzten und löchrigen Atommüllfässern, die Greenpeace im Jahr 2000 in einer Tiefe von etwa 100 Metern im Ärmelkanal gefunden hatte

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